UNSER ANGEBOT

(Für mehr Informationen bitte Angebot anklicken)

Die Aromamassage ist eine der ältesten Behandlungsformen, durch die Muskelverspannungen gelöst, die Durchblutung angekurbelt und der Stoffwechsel aktiviert wird. Angenehm duftende Massageöle mit spezifisch kombinierten ätherischen Ölen stimulieren die gesamte Blut- und Lymphzirkulation. Die Muskulatur wird mit frischem Blut und Sauerstoff versorgt. Die Aromamassage kann an einzelnen Körperbereichen, wie z. B. am Rücken Anwendung finden, oder auch als Ganzkörpermassage, die auch eine Fußmassage und Kopfmassage beinhaltet.

Eine Atemtherapie kann medizinisch notwendig werden, wenn Husten und Sekrete das Ein- und Ausatmen stark erschweren und die Aufgaben des Alltags aufgrund der Atemnot nicht mehr bewältigt werden können. Ebenfalls findet die Atemtherapie Anwendung nach Operationen am und im Thorax und nach Operationen im Bauchraum. Atemtherapie erfolgt auch zu Behandlung von Erkrankungen der oberen und unteren Luftwege, der Lunge oder des Zwerchfells. Dazu zählen Krankheiten, die durch Husten, Auswurf, Atemnot, vor allem bei Belastung, gekennzeichnet sind wie z.B. chronisch obstruktive Lungenerkrankungen (COPD, chronische Bronchitis mit asthmatischer Komponente oder Emphysem) sowie die Mukoviszidose. Atemtherapie hilft Ihnen dabei, Ihre Atmung und Atemmechanik nachhaltig zu verbessern.

Bei einem Bandscheibenvorfall (Prolaps) oder Vorwölbung (Protusion) zeigt sich zunächst eine Schonhaltung und ausstrahlende Schmerzen in ein zum Segment gehörendes Hautgebiet. Fast immer, außer nach einem Unfall, ist er die Folge einer Körperfehlstatik. Im Extremfall wird aus der Bandscheibenvorwölbung ein Vorfall, der Faserring der Bandscheibe reißt ein und Gewebe tritt aus. Das Discus – Akutmanagement ist hierbei ein spezielles interdisziplinäres Notfallmanagement beim akuten Bandscheibenvorfall. Durch gezielte Sofortmaßnahmen, auch in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt, kann unter Anwendung gezielter manueller Techniken und physikalischen Therapien schnell eine deutliche Verbesserung der Schmerzsymptomatik erzielt werden. Danach kann der Patient schmerzfrei mit einer spezifischen passiven und aktiven Trainingstherapie beginnen, um die Muskulatur dreidimensional zu stabilisieren. Dabei zielt diese Therapie auf eine Vermeidung von Schmerzen und insbesondere von einer Vermeidung der Chronifizierung. Ziel des Discus – Akutmanagements ist es, durch Sofortmaßnahmen eine Wiederherstellung des schmerzfreien Zustandes zu erreichen, sowie eine Konservierung der Symptomfreiheit und das Erlangen einer Rezidivprophylaxe.

Bei der Bindegewebsmassage orientiert man sich an festgelegten Zonen. Solche Zonen sind in der Haut, den Muskeln und dem Bindegewebe zu finden. Die Zonen dienen u. a. der Diagnostik. Durch spezifische manuelle Techniken können entstandene Verspannungen normalisiert, d. h. dem übrigen Gewebszustand angeglichen werden. Hierdurch werden die entsprechenden funktionellen Störungen beeinflusst und damit entstandene Beschwerden verbessert.

Das Bobath-Konzept wurde von der englischen Krankengymnastin Berta Bobath und ihrem Mann, dem Neurologen Dr. Karel Bobath entwickelt. Dieses Therapiekonzept richtet sich an Menschen mit angeborenen oder erworbenen Störungen des zentralen Nervensystems sowie sensomotorischen Auffälligkeiten, kognitiven Beeinträchtigungen und anderen neurologischen Erkrankungen. Besonders geeignet ist die Bobath-Therapie bei allen Bewegungsstörungen, die durch Hirnschädigungen hervorgerufen werden, beispielsweise bei Halbseitenlähmungen nach Schlaganfall, bei Hirntumoren, Hirnverletzungen oder anderen neurologischen Erkrankungen. Im Vordergrund der Behandlung steht die Schulung der Gleichgewichtsreaktionen, der sogenannten Kopf- und Rumpfkontrolle und der Gleichgewichtsübertragung von einer auf die andere Körperseite, beispielsweise beim Gehen. Je früher mit der Behandlung begonnen wird, desto günstiger können die Hirnfunktionen beeinflusst werden. Das Bobath-Konzept setzt darauf, Bewegungen neu zu erlernen. Das Gehirn soll die abgeschalteten Körperzonen und nicht bekannte oder vergessene Bewegungsabläufe wieder entdecken lernen. Durch beharrliche Förderung und Stimulation lässt sich beispielsweise die gelähmte Körperpartie schrittweise reaktivieren. Das Gehirn organisiert sich neu, indem gesunde Hirnteile nach und nach die Steuerung übernehmen. Physiotherapeut und Patient trainieren das Zusammenspiel von Sinnesorganen und Muskeln. Durch gezielte, äußere Reize erlernt der Patient die natürlichen Haltungs- und Bewegungsmuster neu. Dabei bezieht der Therapeut die erkrankte Körperseite bei allen Übungen ein. Ständiges Wiederholen der Übungen festigt die Verknüpfung neuer Nervenbahnen im Gehirn.

CMD, die Craniomandibuläre Dysfunktion, zeigt sich bei den meisten Patienten in Form von unklaren Gesichtsschmerzen über Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen bis hin zu immer wiederkehrenden Knieschmerzen. Weitere Symptome können Schwindelattacken und Tinnitus sein. CMD tritt vom Kindes- bis zum Erwachsenenalter mit unterschiedlichen Beschwerden und aufgrund verschiedener Ursachen auf. Oft sind Fehlbisslagen oder Probleme in der Ganzkörperstatik (Blockierungen der Wirbelsäule, dauernde Fehlhaltungen und Dysbalancen) die auslösenden Faktoren. In der CMD – Therapie, die überwiegend vom Zahnarzt nach Diagnosestellung verordnet werden kann, wendet der Physiotherapeut gezielte manuelle Techniken an, um die Fehlstellungen zu korrigieren.

Bei der Colonmassage handelt es sich um eine tiefe Bauchmassage. Dabei wird in sehr langsamen Rhythmus zusammen mit der Ausatmung ein in die Tiefe gehender Druck ausgeübt. Dieser Druck wird so gesetzt, dass er die natürliche Peristaltik (Darmbewegung) fördert, also ein Schub in Richtung Enddarm erfolgt. Sie wird bei Störungen der Darmtätigkeit wie Verstopfung, Darmlähmung und krankheitsbedingter Darmträgheit eingesetzt.

Die Dorn-Methode wird bei sehr vielen Rücken- und Gelenkproblemen, Kopfschmerzen und anderen organischen Leiden eingesetzt. Es handelt sich um eine Methode der Volksmedizin. Dornbehandlungen basieren auf der Vorstellung, Wirbel zu lösen. Dies gelingt nur, wenn die Muskeln bewegt werden. Deshalb schwenkt der Patient ein Bein, seine Arme oder den Kopf, wenn der Therapeut die Wirbel löst. So werden die Muskeln vom Therapeuten ´überlistet´, die Wirbel festzuhalten.

Elektrotherapie nutzt die Kraft elektrischer Ströme oder Stromimpulse, um die natürlichen Heilungsvorgänge im Körper zu aktivieren und zu unterstützen. Die Elektrotherapie nutzt je nach Anwendungsgebiet nieder-, mittel oder hochfrequente Stromformen, die sehr gut verträglich sind. Im Rahmen physiotherapeutischer Behandlung hilft die Elektrotherapie bei akuten und chronischen Schmerzzuständen, bei peripheren und zentralen Lähmungen, bei Störungen des vegetativen Systems, bei Inkontinenz, bei Tinnitus und bei Durchblutungsstörungen.

Die Faszien sind das Bindegewebe, das jede Muskelfaser, jedes Muskelbündel und jedes Organ umschließt. Sie sind die elastische Hülle, die dem gesamten Körper seine anatomische Form gibt. Faszien geben uns Struktur, halten das Wasser im Körper und sorgen wie ein Schmierfilm für ein reibungsloses Gleiten der Muskelstränge und Organe. Neben Schutzfunktionen, Trägerfunktionen (für Nerven und Gefäße) und zahlreichen anderen wichtigen Aufgaben sind die Faszien auch Speicherort von Emotionen und Stress. Gestörte Faszien stören die Funktionalität zwischen den Muskeln und auch den Organen. Durch die Faszientherapie werden Störungen und Verletzungen in der anatomischen Struktur der Patienten in ihrer gesamten Kette abgebaut. Dadurch werden Schmerzen und Verspannungen gelöst, sowie die Beweglichkeit verbessert. Die Faszientherapie verwendet gezielte Techniken, die verklebte Strukturen lösen und eine physiologische Bewegung ermöglichen. Durch die Anregung der Durchblutung kann es in Einzelfällen zu so genannten 'Blauen Flecken' kommen.

Die Golf Physiotherapie ist ein Bereich der Sportphysiotherapie. Mit speziell entwickelten Behandlungs- und Übungsmethoden, unter Einbeziehung des individuellen biomechanisch optimierten Golfschwungs, ermöglicht die Golf Physiotherapie dem Golfsportler, aus präventiver und pathophysiologischer Sicht, sein Golfspiel zu optimieren bzw. zu einem beschwerdefreien Golfspiel zu verhelfen.

Sind Sie oder ein Angehöriger krankheits- oder altersbedingt nicht in der Lage, zur Therapie in unsere Praxis zu kommen? Der Hausbesuch kann ärztlich verordnet werden, wenn der Patient aus medizinischen Gründen keine Praxis aufsuchen kann. Zum Beispiel bei kurz- oder langfristig immobilen Personen, nach Operationen, Brüchen, Schlaganfall, bei Pflegebedürftigkeit oder auch bei Akutfällen nach Sportverletzungen. Unser Hausbesuchsteam ist spezialisiert auf neurologische und orthopädische Behandlungen, sowie auf die Durchführung von Lymphdrainagen und Kompressionstherapie im Hausbesuch.

Die Kinesiologie basiert auf der östlichen Lehre der Meridiane. Um eine Schwäche in diesem System zu lokalisieren, wird vor allem der Muskeltest benutzt, wobei bestimmte Muskeln bestimmten Meridianen zugeordnet sind (z. B. Deltamuskel = Lungenmeridian). Mit Hilfe von speziellen Massagetechniken, Ernährungs- und Bewegungsempfehlungen oder auch ´Brain Gym´ (Hirngymnastik) werden blockierte Energien wieder zum Fliessen gebracht.

Die Kinesio-Tape-Methode wurde vor 20 Jahren vom Chiropraktiker und Kinesiologen Kenzo Kase entwickelt. Die Hauptwirkung des Kinesio Tape beruht ausschließlich auf dem propriozeptivem Weg, da aufgrund einer speziellen Anlagetechnik die Reizung der Hautrezeptoren und einer Tonisierung bzw. Detonisierung der darunter liegenden Muskulatur erreicht wird. Des weiteren wird eine Gefäßzirkulation und Lymphgefäßtätigkeit sowie eine positive Schmerzbeeinflussung bewirkt. Es bewährt sich bei einer Vielzahl von Beschwerden, wie zum Beispiel: Knie-, Sprung- und Schultergelenksbeschwerden, verspannter Rücken- und Nackenmuskulatur, sowie Tennis- und Golfellenbogen. Besonders ist auch auf die vorbeugende Wirkung eines Kinesio-Tapes hinzuweisen: zum Beispiel kann ein Wadentape vor dem Lauftraining deutlich die Krampfneigung herabsetzen. Wir verwenden für Sie nur hochwertige Tapes. Das garantiert Ihnen eine gute Hautverträglichkeit und lange Haltbarkeit, auch bei sportlicher Belastung!

Leukotapes sind die althergebrachten im Volksmund bekannten Tapeverbände, die stabilisierenden Charakter haben. Tape ist ein festes 'Pflaster', welches nicht elastisch ist und mit Kautschukkleber beschichtet ist. Es findet oft im Sportbereich Anwendung, kann aber auch nach Bänderrissen gut im Alltag oder Freizeitsport genutzt werden. Ein Tape sollten Sie sich, egal ob Leuko- oder Kinesiotape, nur von einem ausgebildeten Therapeuten oder Arzt anlegen lassen. Gerade bei Leukotape, das absolut unelastisch ist, existiert die Gefahr von Abschnürungen! Für jedes Gelenk gibt es eine spezielle Anlagesystematik. Zusätzlich kann der Therapeut individuell angepasste Zügel anlegen, ganz so, wie es nötig ist. Tape kann je nach Hautzustand und Schweißsekretion 1-3 Tage auf der Haut bleiben. Direkt nach einer Verletzung muss beim Tapen äußerste Vorsicht walten, da der verletzte Bereich deutlich anschwellen kann. Ist dann schon ein Tapeverband angelegt, kommt es zu Einschnürungen, die den Heilungsprozess mehr behindern als unterstützen. Klassische Anwendungsbereiche für Tapes sind Sprunggelenksverletzungen, Daumen- oder Fingergelenksverletzungen, Achillessehnenreizung, Bänderverletzungen u.v.m.

Die Krankengymnastik umfasst eine Vielzahl einzelner therapeutischer Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung von Kraft, Ausdauer und Koordination. Auch die Steigerung von Kreislauffunktionen und die Linderung von Schmerzen sind Aufgabe der Krankengymnastik. Sie wird bei Erkrankungen der Orthopädie, Chirurgie, Inneren Medizin, Pädiatrie und Gynäkologie eingesetzt. Nachdem der/die Physiotherapeut/in in einem Befund die Funktionsstörungen festgestellt hat, wird mit dem Patienten gemeinsam das Ziel der Behandlung festgelegt und aktive und passive Übungen und Maßnahmen zur Erreichung dieses Zieles durchgeführt. Auch werden Empfehlungen für eigene Übungen gegeben, die der Verbesserung der gestörten Funktion dienen.

Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage umfasst die physiotherapeutische Behandlung von neurologischen Krankheitsbildern (wie z. B. Schlaganfall, Querschnitt, Nervenschädigungen etc.) durch spezielle neurologische Techniken, wie zum Beispiel PNF oder Bobath Therapie.

Therapeutische Anwendung von Kälte zu Heilzwecken. Die verschiedenen Therapieformen unterscheiden sich durch Verabreichungsform und Zeit. Sie wirken mit unterschiedlicher Wirkung.

Unter manueller Lymphdrainage verstehen wir manuelles abdrainieren (Ab- und Weiterführung) der Gewebsflüssigkeit über Gewebsspalten bzw. Lymphgefäße. Das Prinzip beruht im Gegensatz zur herkömmlichen Massage auf einer bestimmten Grifftechnik. Zur Unterstützung der Lymphdrainage und zur Vermeidung der erneuten Ödematisierung wird manchmal nach der Behandlung noch eine Bandagierung vorgenommen. Mit dieser Therapie können Lymphödeme (angeboren oder erworben) behandelt werden. Eine große Bedeutung hat die Lymphdrainage auch bei der Nachbehandlung operativer Eingriffe.

Das bei der Manuellen Lymphdrainage beschriebene, trifft hier ebenfalls zu. Unterstützend zur Manuellen Lymphdrainage wird ein Gerät verwendet, das durch leichte Vibrationen den Lymphabfluss zusätzlich unterstützt.

Die Manuelle Therapie befasst sich mit speziellen diagnostischen und therapeutischen Verfahren, die der Auffindung (Erkennung) und Behandlung von reversiblen Funktionsstörungen am Bewegungsapparat dienen. Es handelt sich hierbei um spezielle Handgrifftechniken, die im Rahmen des Befundes dazu dienen, eine Bewegungsstörung im Bereich der Extremitätengelenke oder der Wirbelsäule zu lokalisieren und zu analysieren. Dieser Befund dient als Grundlage zu den therapeutischen Handgriffen, die vom Physiotherapeuten als Mobilisation durchgeführt werden. Die Handgriffe werden sowohl zur Schmerzlinderung als auch zur Mobilisation von Bewegungsein-schränkungen eingesetzt, wenn diese durch eine reversible (rückbildungsfähige) Funktionsstörung des Gelenks oder der diesem Gelenk zugehörigen Muskulatur hervorgerufen werden. Die Auswahl der jeweiligen Mobilisationstechniken, die der Physiotherapeut einsetzt, wird bestimmt durch den Befund, die eingeschränkte Bewegungsrichtung und die Form des Gelenks.

Eine Wellness - Massage ist eine Gewebestimulation, die vor allem der Entspannung dient. Wellness - Massagen werden nicht an kranken Personen durchgeführt, sondern dienen vor allem der Steigerung des Wohlbefindens. So werden häufig angenehme Massagegriffe, duftende Öle und ein ansprechendes Ambiente gewählt. Eine bekannte Wellness - Massage ist beispielsweise die Aromaölmassage.

In der medizinischen Trainingstherapie erfolgt das Training unter besonderer Berücksichtung des erkrankten/verletzten Körperteils. Ziel ist es, die Ausgangsstellungen und Bewegungsausführungen zu erreichen, die den Anforderungen des täglichen Lebens, des Berufs oder des ausgeübten Sports entsprechen, diese zu stabilisieren und zu festigen, um neuen Verletzungen/Erkrankungen vorzubeugen.

Abhängig von der lokalisierten und Schmerz auslösenden Körperregion werden bei der Migränetherapie individuell auf den Patienten abgestimmte Therapiemaßnahmen angewandt. Mit der Manuellen Therapie werden Dysbalancen der Muskulatur und mögliche Gelenkblockaden sanft gelöst. Diese Therapie wird gezielt in akuten und chronischen Krankheitsverläufen sowie auch prophylaktisch eingesetzt. Mit der Craniosacralen Osteopathie kann der Therapeut mit osteopathischen Techniken Blockaden ertasten, erkennen und behandeln. Mit der Triggerpunktbehandlung werden bestimmte Muskeln behandelt. So werden beispielsweise gezielt Nackenmuskeln intensiv behandelt, welche beim Spannungskopfschmerz oder der Migräne ursprünglich und im Zusammenhang der Entstehung der Schmerzen stehen. Spezifische Massagetechniken, oder auch die Behandlung der Meridiane mit Hilfe der Akupressur, sind Möglichkeiten, um die Migräne zu behandeln.

Das Narbengewebe wird aus sichtbarem Granulationsgewebe gebildet, welches zwischen den Wundrändern entsteht. Wichtig ist es bei Narbengewebe, dass es gut verschieblich und gleitfähig gegenüber den darunter liegenden Schichten bleibt. Häufig gibt es im Narbenbereich Verwachsungen, Verklebungen und überschießendes Wachstum des Narbengewebes, wodurch es zu Bewegungseinschränkungen und Schmerzen kommen kann. Ziel der Narbenbehandlung also ist es, Narben möglichst weich und elastisch zu halten, um o. g. Punkte zu vermeiden.

Wäre Nervengewebe starr, würde jede Bewegung Schmerzen auslösen. Das gesamte Nervensystem, vom Gehirn über das Rückenmark, ist bis zu den umgebenden Nerven ohne Unterbrechung miteinander verbunden. Durch eine spezifische Nervenmobilisation können Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verbessert und/oder beseitigt werden. Die Mobilisation des Nervensystems ist heute eine feste Behandlungsform der Physiotherapie geworden. Bei der Nervenmobilisation geht es um Schmerzbehandlung und Spannungsregulierung im neuro-orthopädischen Bereich. Sie erfolgt durch dynamische Bewegungen, die einen mechanischen und physiologischen Einfluss auf das Nervengewebe und die umliegenden Strukturen ausüben. Ziel dabei ist, eine Schmerzreduzierung und eine Verbesserung mit Erhalt der Mobilität des Nervengewebes.

Der Begriff Physioenergetik leitet sich aus dem griechischen Physio = Natur und Energetik = die Lehre von der Energie ab. Der Denkansatz ist ganzheitlich, was bedeutet, dass Körper, Seele und Geist als Einheit betrachtet werden. Die Physioenergetik ist eine Weiterentwicklung von Dr. Goodhearts (USA) „Applied Kinesiology“ und ermöglicht eine Diagnostik & Therapie der primären Krankheitsursachen ohne Einsatz von technischen Geräten. Diese naturheilkundliche Methode, im ganzheitlichen Therapieansatz, ist der Armlängenreflex (AR) nach Raphael van Assche. Zumeist liegen Sie am Rücken und strecken die Arme über den Kopf nach hinten. Dabei wird durch minimalen Zug an den Armen die Armlänge beurteilt. Wird eine bestimmte Problemzone berührt (z. B. bei Rückenschmerzen die Lendenwirbelsäule), reagiert der Körper reflektorisch mit einer Verkürzung bestimmter Muskelketten einer Körperhälfte, die dann eine scheinbare Verschiedenheit der Armlängen der linken und rechten Seite bewirkt. Mit Hilfe dieses Reflexes ist ein direkter Dialog zwischen Therapeut und Ihrem Körper möglich.

PNF ist eine Behandlungsmethode der Physiotherapie, die auf dem Zusammenspiel zwischen Nerven und Muskeln aufbaut. Die Abkürzung PNF steht für „Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation“. Ihr Körper verfügt über unterschiedliche Sinnesorgane. Durch die so genannten Bewegungsfühler (Rezeptoren) nehmen Sie wahr, wie Ihr Körper sich bewegt oder in welcher Haltung er sich befindet (Propriozeptiv). Daher wissen Sie ohne hinzusehen, ob Sie Ihr Knie gerade strecken oder beugen. Eine PNF-Therapie regt diese Rezeptoren gezielt an und aktiviert sie. PNF fördert somit das Zusammenspiel zwischen Rezeptoren, Nerven und Muskeln (Neuromuskulär). Arbeiten sie gut zusammen, fallen Ihnen alle alltäglichen Bewegungen leichter (Fazilitation). Ihr PNF-Therapeut gibt dabei rotatorische (drehende) Widerstände, um Ihre Muskeln zusammenhängend, in so genannten Muskelketten, zu aktivieren. Eine Behandlung nach PNF wird insbesondere verordnet bei Bewegungsstörungen aufgrund von Multipler Sklerose, M. Parkinson, Querschnittslähmung, Schädel-Hirn-Trauma und Schlaganfall.

Bei der Reflexzonenmassage wird Druck auf bestimmte Punkte, die sogenannten Reflexzonen, an Händen, Füßen oder Ohren ausgeübt. Auch Behandlungen von Rücken, Brust und Bauch sind möglich. Man betrachtet dabei den Körper ganzheitlich, das heißt alle Organe, Systeme und Gewebe sind im Großen wie auch im Kleinen wieder zu erkennen. Jede der Reflexzonen steht in Verbindung mit Körperregionen oder inneren Organen, die durch die Reflexzonenmassage stimuliert, beziehungsweise reguliert werden können. Die Behandlung hat positive Auswirkungen auf den gesamten Organismus, kann die Selbstheilungskräfte aktivieren und trägt zum körperlichen und seelischen Wohlbefinden bei.

Rückenschmerzen müssen nicht sein. Sie beeinträchtigen die Lebensqualität ganz erheblich, und auch volkswirtschaftlich gesehen richten sie großen Schaden an. Physiotherapeuten haben eine Vielzahl von Übungen entwickelt, mit deren Hilfe die Muskulatur gestärkt und der Rücken wirkungsvoll unterstützt wird. Da es zahlreiche Übungen gibt, kann sich jeder ein Programm mit seinen persönlichen Lieblingsübungen zusammenstellen. Sportliche Aktivität fördert nicht nur die Funktion von Bändern und Muskeln, sie trägt auch dazu bei, dass der Knochenstoffwechsel besser funktioniert. Die Bandscheibe lebt von der Bewegung. Bei Entlastung nimmt sie Flüssigkeit und Nährstoffe auf. Bei Belastung wird Flüssigkeit aus ihr herausgepresst und Schlackenstoffe werden abtransportiert. Richtig stehen, sitzen, liegen, bücken oder tragen - das müssen die meisten Menschen, die Ärger mit der Wirbelsäule haben, erst wieder lernen. Denn nur wenn wir uns rückengerecht, d. h. physiologisch bewegen, ist eine gleichmäßige Belastung auf die Bandscheiben gegeben.

Bei der Schlingentischtherapie erfährt der Patient eine Erleichterung vieler Bewegungen durch die Aufhebung der Schwerkraft. Es werden der ganze Körper oder Teile des Körpers in Schlingen gehängt. Dadurch werden Wirbelsäule und Gelenke entlastet. Eingeschränkte oder ansonsten schmerzhafte Bewegungen werden erheblich erleichtert und wie unter Schwerelosigkeit ausgeführt. Durch die Einstellung des Aufhängepunktes kann eine Bewegung zusätzlich erleichtert oder erschwert werden. Darüber hinaus können durch den Therapeuten wiederholte Extensionen ausgeführt oder ein Dauerzug in eine gewünschte Richtung angelegt werden. Anwendung findet die Schlingentischtherapie insbesondere bei Schmerzen z. B. der Wirbelsäule, Hüftgelenke, Nacken und Schultergelenke. Aber auch bei Lähmungen oder Kontrakturen (Versteifungen) ist der Einsatz möglich. Des weiteren lassen sich andere Therapieformen wie z. B. Manuelle Therapie, Wahrnehmungsbehandlung, Traktionen aber auch allgemeine Krankengymnastik sehr gut mit der Schlingentischtherapie verbinden.

Das Schröpfen ist eine seit Jahrhunderten bewährte Methode, um den Körper zu entgiften. Die Schröpfmassage ist nicht schmerzhaft, sondern sie wird als angenehm und wohltuend empfunden. Die Schröpfmassage hat vor allen Dingen eine entspannende Wirkung. Dadurch wird der Lymphfluss angeregt und verbessert, so kommt es zu einer Verbesserung des Hautbilds und auch Muskel- und Gelenkschmerzen werden gelindert. Schmerzen und Verspannungen lösen sich. Zuerst wird die Haut mit einem hochwertigen Öl eingeölt, um die Gleitfähigkeit der Gläser zu erhöhen, dann setzt man ein Schröpfglas an. Mittels einer kleinen Handpumpe bildet sich ein Vakuum und so entsteht ein Saugeffekt. Diesen macht man sich zunutze und führt das Schröpfglas über die Haut. Die Haut und das Unterhautgewebe erfahren eine Stimulation und die Durchblutung wird angeregt. Durch die Anregung der Durchblutung kann es in Einzelfällen zu so genannten „Blauen Flecken“ kommen.

STT beruht auf neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die zu einer Stabilisierung von lokalen Gelenken führen. Ein einfaches Prinzip, welches für alle Gelenke und auch für die Wirbelsäule gilt. STT kann nach neuesten Erkenntnissen der Muskel- und Neurophysiologie eine lokale muskuläre Stabilisierung der Gelenke durch hochfrequente Schwingungen und Vibrationen erreichen. STT wird mit Hilfe einer speziell entwickelten Schlingenvorrichtung unter Anleitung eines Physiotherapeuten vom Patienten durchgeführt. STT ist eine besonders effektive Trainingstherapie besonders gegen Rückenschmerzen. Ebenfalls eignet sich STT vorbeugend gegen Rückenschmerzen und Gelenkschmerzen, durch aktive Stabilisierung der Skelettmuskulatur. STT eignet sich auch als intensive Trainingstherapie für Sportler, um gezielte Muskelgruppen zu stabilisieren und aufzubauen.

Die Sportphysiotherapie hat vorwiegend präventiven Charakter. Die Sportphysiotherapie im Verständnis des Lehrteams des DOSB/BL beschäftigt sich in erster Linie mit der sportlich bedingten Überlastung des Gewebes (Muskel, Bindegewebe, Knorpel, Knochen etc.), die bei einer Nichtbehandlung zu Mikrotraumen (Verletzungen, die nicht primär ärztlicher Versorgung bedürfen) führen würde. Durch geeignete Maßnahmen der Sportphysiotherapie werden diese Überlastungsfolgen bzw. Verletzungen schneller beseitigt. Sportphysiotherapeutische Maßnahmen beeinflussen den Stoffwechsel und die durch exogene oder endogene Faktoren gestörten Strukturen positiv. Dadurch kommt es zu einer muskulären Balance, die eine Neueinstellung der Kettenfunktion ermöglicht. Sportphysiotherapie bewirkt im Vorwettkampf eine Steigerung der Wachheit und der Konzentration und führt zu einer besseren Abrufbarkeit vorhandener Bewegungsmuster. Sportphysiotherapie verkürzt die Regenerationszeit nach Training und Wettkampf, erhöht somit die Gesamtbelastbarkeit des Organismus und dient damit einer physiologischen Leistungssteigerung. Zusätzliche Aufgabe der Sportphysiotherapie ist die Wiedereingliederung des Athleten in den Trainingsbetrieb nach Verletzungen.

Triggerpunkte sind tastbare Muskelfaserverdickungen, die bei Überlastung, einseitiger Belastung oder Stress entstehen und oft an einem anderen Ort lokalisiert werden als der zugehörige Schmerz. Vor allem Patienten, die schon lange nach der Ursache ihrer Schmerzen suchen, kann diese Therapieform oftmals endlich helfen. Trigger sind die häufigste Ursache chronischer Schmerzen des Bewegungssystems. Sie sind Entzündungen an dauerhaft verhärteten und verkürzten Muskelfasern, deren Schmerzleiter auf Belastung überempfindlich reagieren. Am häufigsten findet man Trigger in Muskeln, Sehnen, Sehnenansätzen, aber auch in der Knochenhaut und dem Bindegewebe. Sie entstehen durch Überbelastungen der Muskeln, und den daraus folgenden „Mikroverletzungen“. Amerikanischen Untersuchungen zur Folge konnten Trigger bei Rückenschmerzen in 85%, bei Nacken-Schulter-Problemen zu 100% der Fälle nachgewiesen werden. Trigger sind die häufigste Ursache von Rückenschmerzen und Ischiasbeschwerden. Trigger sind Impulsgeneratoren, durch die das Schmerzgedächtnis entsteht. Schon geringe Belastungen veranlassen Trigger, Impulse an das Schmerzgedächtnis auszusenden. Wird der Trigger beseitigt, wird auch das Schmerzgedächtnis beseitigt. Durch die Anregung der Durchblutung kann es in Einzelfällen zu so genannten 'Blauen Flecken' kommen. Ultraschall

Dies ist eine Anwendung, die im weitesten Sinn auch zur Elektrotherapie zählt. Hierbei wird Strom in hochfrequenten Schallwellen von ca. 1 MHz umgewandelt. Als Wirkung ist eine verstärkte Durchblutung und verbesserter Zellstoffwechsel bekannt. Auch wird die Schmerzschwelle angehoben. Somit können Verletzungen in Muskel- und Sehnengewebe schneller heilen. Ultraschall wird häufig auch kombiniert eingesetzt mit der klassischen Elektrotherapie. Auch findet die Phonophorese Anwendung, wobei mit Hilfe des Ultraschalls Medikamente leichter in das erkrankte Gewebe vordringen können.